Viele Wege in die gleiche Richtung


Recogniteering steht mit ihrer Vision und Blickrichtung nicht alleine. 
Seit längerer Zeit kündigt sich ein mentaler Wechsel in unserer Gesellschaft an, der zwar nicht so revolutionär wie in anderen Phasen der Geschichte vor sich geht, aber kontinuierlich und kräftig in eine Richtung weist: Der Aufbruch von Dogmen und Lehren und das Hinterfragen und Forschen von neuen Erkenntnissen sind der Beginn einer lange währenden Entdeckungsreise zu einem gemeinsamen menschlichen Selbst.


Wie entsteht überhaupt ein Dialog? Beim Dialog treffen erst einmal zwei Welten aufeinander, wie zwei Gefässe gefüllt mit Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. Jeder Teilnehmende hat eine eigene Wahrnehmung, wie er die Wirklichkeit geistig erfasst und interpretiert. Zwei Denkweisen begegnen sich auf Augenhöhe. 
Die Motive, in einen Dialog zu treten, sind unterschiedlicher Natur; so kann der eine die Überzeugung seines Gegenübers anstreben, während der andere bei seinem Gesprächspartner ein Bewusstsein für seine Welt schaffen möchte. 
Und hier beginnt gleich die Herausforderung des Dialogs: Wie wird eine gute Basis geschaffen, damit beiderseitige Anliegen im Gespräch über die reine Wahrnehmung hinaus einen Raum erhalten? Ein Raum, der die Möglichkeit öffnet, Standpunkte und Haltungen zu verändern.


Was braucht es zu einem fruchtbaren Dialog?

• Konditionen: Bereitschaft zum Präsentieren der eigenen Welt und der
   darin gewonnenen Erfahrungen, Wissen und Erkenntnisse
• Vorgehen: Erkundung der Erfahrungs- und Lebensgeschichten, Vermitteln
   von Erkenntnissen
• Konsequenz: Verstehen des Dialogpartners, das Denken und Handeln
   gelangt in das Bewusstsein des anderen, erste Gemeinsamkeiten werden
   ausgemacht (Vorfeld zur Konsensarbeit)

Ergebnis: Ein begleiteter Dialog ebnet den Boden für den Weg zur Veränderung und Neuformung von Menschen, Situationen oder Objekten.